Liebe BOP&P-Mitglieder,

es findet am 29.10.2015 unser Plenum statt.

Als Tagesordnung schlagen wir vor:

1.    Begrüßung
2.    Wahl einer ProtokollantIn und VersammlungsleiterIn
3.    Unsere Gruppen, wie läuft’s?
4.    Journalgruppe
5.    Weihnachtsfest?
6.    Themennachmittag Vorrausverfügungen
7.    Verschiedenes

Das Plenum findet statt
am Donnerstag, den 29.Oktober 2015 um 19:30 Uhr
in den Räumen der BIP (Beschwerde und Informationsstelle Psychiatrie Berlin),
in der Grunewaldstr. 82 in 10823 Berlin (U-Bahnhof Eisenacher Str., Ausgang Akazienstr.)

Diese Broschüre wurde gemeinsam erarbeitet von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP), dem Angehörigen Verband psychisch Kranker - Landesverband Berlin e.V. (ApK), der Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin (BIP) und der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener e.V. (BOP&P)

Vorwort der Redaktionsgruppe

Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es die Rechtliche Betreuung, die an Stelle der Vormundschaft für Erwachsene getreten ist. Die Rechtliche Betreuung ist nicht als Entmündigung, sondern als Unterstützung der betreuten Personen gedacht. Das Selbstbestimmungsrecht soll geachtet, die Wünsche der Betreuten möglichst umgesetzt werden.

In der Praxis kommt es dennoch immer wieder zu Unklarheiten und Konflikten zwischen den Betreuten, ihren Angehörigen und den Rechtlichen BetreuerInnen. Dabei hat sich gezeigt, dass es oft an Aufklärung über die Aufgaben, Ziele, den Umfang und Ablauf einer Rechtlichen Betreuung mangelt.

Liebe Mitglieder und FreundInnen von BOP&P,

am 3.10. ab 16 Uhr feiern wír unser Herbstfest.
Bitte gute Laune, ein paar Ideen, etc., mitbringen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir feiern in den Räumen der BIP (Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin),
Grunewaldstraße 82, 10823 Berlin-Schöneberg (U-Bahn-Station Eisenacherstraße, Ausgang Akazienstr.)     ·  Lageplan

Bis dann,
Martina. Andreas und Reinhard
für den Vorstand von BOP&P e.V.

Plakat zur 9. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit 2015

Im Rahmen der 9. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit gibt es am Dienstag, den 13.10.2015 einen zusätzlichen Workshop der Selbsthilfegruppe BOP&P e.V. Schreibwerkstatt. Dieser findet in den Räumen des schönen Wettbureaus in der Prinzenallee 74 in 13357 Berlin statt und zwar von 13 bis 16 Uhr. Der kostenlose Workshop richtet sich ausschließlich an Menschen mit psychiatrischen Diagnosen. Herzlich eingeladen sind sowohl interessierte „Beginner“ einer Gesprächs- und Schreibgruppe wie "Fortgeschrittene".

Wer teilnehmen möchte, kann sich gerne bei Martina Gauder anmelden unter:

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder via Handy: 0159 - 0230 1500

Artikel im Tagesspiegel Online: Warum die Pharmaindustrie Selbsthilfegruppen finanziert - Heimliche Helfer

Der Artikel inklusive unseren Kommentar zu diesem Artikel findet Ihr unter: http://www.tagesspiegel.de/themen/agenda/warum-die-pharmaindustrie-selbsthilfegruppen-finanziert-heimliche-helfer/11991862.html

Liebe BOP&P-Mitglieder,

es findet am 30.07.2015 unser Plenum statt.

Als Tagesordnung schlagen wir vor:

1.    Begrüßung
2.    Wahl einer ProtokollantIn und VersammlungsleiterIn
3.    Unsere Gruppen, wie läuft’s?
4.    Neugestaltung Offener Treff
5.    Sommerfest?
6.    Themennachmittag Vorausverfügungen
7.    Verschiedenes

Das Plenum findet statt am Donnerstag, den 30.Juli 2015 um 19:30 Uhr
in den Räumen des BIP (Beschwerde und Informationsstelle Psychiatrie Berlin),
in der Grunewaldstr. 82 in 10823 Berlin
(U-Bahnhof Eisenacher Str., Ausgang Akazienstr.)


Herzliche Grüße

Andreas Liebke                                        Reinhard Wojke
für den Vorstand BOP&P e.V                für den Vorstand BOP&P e.V.

Der Verein BOP&P begrüßt die kürzliche Vorlage des Bundesgerichtshofs an das Bundesverfassungsgericht in puncto "Regelungen zu ärztlichen Zwangsmaßnahmen". Denn BOP&P e.V. setzt sich für ein gesetzliches Verbot von Zwangsunterbringung und Zwangsbehandlung ein, wie es übrigens auch die Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte im Mai 2015 forderte. Beide Pressemitteilungen des BGH und der Monitoring-Stelle findet Ihr hier:

Pressemitteilung der Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte:

www.institut-fuer-menschenrechte.de/monitoring-stelle/...

 

Pressemitteilung des BGH:

XII ZB 89/15

Der Bundesgerichtshof hält die im Jahre 2013 eingeführten Bestimmungen über ärztliche Zwangsmaßnahmen für teilweise verfassungswidrig und hat sich deshalb im Wege der Richtervorlage an das Bundesverfassungsgericht gewandt.

In dem Ausgangsverfahren geht es um eine 63-jährige Betroffene, die unter einer schizoaffektiven Psychose leidet und deswegen unter rechtlicher Betreuung steht. Im August 2014 wurde bei ihr eine Autoimmunkrankheit diagnostiziert, die zu großflächigen Hautausschlägen und massiver Muskelschwäche führte. Im Zuge der Behandlung ergab sich auch der Verdacht auf Brustkrebs. Weitere Untersuchungen bestätigten ein - noch nicht durchgebrochenes - Mammakarzinom. Die Betroffene hat einer Behandlung der Krebserkrankung widersprochen. Aufgrund ihrer Erkrankung ist sie inzwischen körperlich stark geschwächt und kann weder gehen noch sich selbst mittels eines Rollstuhls fortbewegen.

Die Betreuerin hat beim Betreuungsgericht beantragt, die Unterbringung der Betroffenen in einer geschlossenen Einrichtung sowie ärztliche Zwangsmaßnahmen zur Behandlung des Brustkrebses (Brustektomie, Brustbestrahlung, Knochenmarkspunktion zur weiteren Diagnostik) zu genehmigen. Zur Begründung hat sie unter anderem ausgeführt, die Tumorerkrankung werde im Falle der Nichtbehandlung rasch fortschreiten und unausweichlich zu Pflegebedürftigkeit, Schmerzen und letztlich zum Tod der Betroffenen führen. Diese könne aufgrund ihrer psychischen Erkrankung die Notwendigkeit von Unterbringung und Behandlung nicht erkennen und nicht nach dieser Einsicht handeln.

Wir, der Vorstand der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V., freuen uns am kommenden Samstag, den 20.09.2014 ab 16 Uhr, also im Anschluss an unsere Selbsthilfegruppe, unser traditionelles Sommerfest mit euch durchzuführen. Das Ende wird gegen 20 Uhr sein.

Für Essen und Trinken wird gesorgt sein, ebenso für musikalische Unterhaltung. Was ihr nur mitbringen braucht ist gute Laune.

Der Vorstand von BOP&P e.V.