„Ich bin heute 100 Jahre alt und habe seit 1960 für eine menschliche Psychiatrie gekämpft. Vergeblich, außer einigen wenigen Psychiatern wie Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Prof. Dr. Thomas Bock, Prof. Dr. Frank Schneider, Dr. Martin Zinkler und die Ex-In FortbilderInnen.

Angela Merkel und ihre Partei und die SPD unterschrieben die UN Behindertenrechts-Konvention gegen Zwangsmaßnahmen in unseren Psychiatrien. Aber unsere Politiker und Psychiater halten sich nicht daran. 6 Tage lang können PatientInnen an ihre Betten gefesselt werden, ohne aggressiv zu sein.

Wir freuen uns wie Bolle, dass wir die erste Ausgabe unseres neuen Vereinsmagazins WELTENwandel in den Händen halten! In mühevoller und geduldiger Zusammenarbeit ist unser Projekt über ein Jahr hinweg in unserer Schöneberger Kreativschmiede entstanden. Nach sieben Monaten tauften wir unser Baby endlich auf den Namen WELTENwandel, was zurückgeht auf die Kunstausstellung „Weltenwandler. Die Kunst der Outsider“ in einer Kunsthalle in Frankfurt/Main. Jede*r aus dem Redaktionsteam hat mindestens einmal die Erfahrung gemacht, dass ihre* Welt aus den Angeln gehoben worden ist. In jenen Momenten kommt man als Mensch dem Psychiatrie-System sehr nahe: Manche Menschen erfahren dort Geborgenheit und Ruhe, viele aber auch unfreiwillig Zwang und Gewalt. Danach ist für uns Psychiatrie-Erfahrene und -Betroffene nichts mehr wie davor – und doch ist alles irgendwie beim Alten. Wir fühlen uns zwischen den Welten, wir wandeln mal mehr, mal weniger gekonnt hin und her. Unsere erste Ausgabe spiegelt genau diesen Wandel durch diverse Welten wieder und auch unseren kreativen Umgang damit. Daher trägt dieses Magazin den Untertitel „BOP&P-Magazin für Lebenskunst“. Wir haben uns für die *-Schreibweise entschieden. Damit möchten wir alle Geschlechter inklusiv ansprechen. Wir sehen Menschen nicht binär als Mann oder Frau und sehen auch keine „Störung der Geschlechtsidentität“, wie es im aktuellen Krankheitsmanual ICD-10 unter dem Code F 64.- heißt.
(Auszug aus dem Magazin Seite 3)

Mirko Olostiak hat im Radio Dreieckland ein neues Interview mit Volkmar Aderhold gesendet, siehe

http://vielfalter.podspot.de/post/sendung-vom-28-juli-2016.

"Heute mit Prof. Dr. Volkmar Aderhold, der in Deutschland nicht nur die Debatte über Schäden und verkürzte Lebenserwartung durch Neuroleptika angestoßen hat, sondern hierzulande auch durch Seminare, Fortbildungen und Vorträge die Konzepte der Bedürfnisangepassten Behandlung und des Offenen Dialog voranbringen will."

Nur anhören oder herunterladen möglich:

 Quelle: E-Mail von Mirko Olostiak mit der Bitte um Weiterverbreitung.

European Network of (Ex-)Users and Survivors of Psychiatriy - ENUSP

Wir, der Vorstand der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V., freuen uns mitteilen zu können, dass wir auf Anregung unseres Schirmherrn, Herrn Peter Lehmann, seit April 2016 offizielles Mitglied im European Network of (Ex-)Users and Survivors of Psychiatry (ENUSP) sind.

Der Vorstand der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P) e.V.

Liebe FreundInnen von BOP&P,

leider fällt morgen wegen einer Erkrankung von Peter Lehmann der geplante Themennachmittag aus.
Stattdessen findet am 5.12.2015 um 16 Uhr der Themennachmittag "Vorausverfügungen" mit  Peter Lehmann statt.

Mit besten Genesungswünschen an Peter und herzlichen Grüßen
Reinhard

 

Am 7. November 2015 (Samstag), 16-19 Uhr hält Peter Lehmann einen Vortrag zum Thema "Vorausverfügungen für den Fall der Psychiatrisierung" mit anschließender Diskussionsrunde und der Möglichkeit Fragen zu stellen.

In Krisensituationen erleben Psychiatriebetroffene immer noch Fremdbestimmung und entwürdigende Behandlung. Vorausverfügungen gemäß § 1901a BGB könnten helfen, die selbstbestimmte Entscheidung zu fördern und sich eigenständig, frei und ohne Verunsicherung für oder gegen die Verabreichung einzelner Psychopharmaka oder Psychopharmakagruppen sowie Elektroschocks zu entscheiden. Der Nachmittag soll Antworten liefern auf Fragen wie:

- Welche Vorausverfügung ist für mich die richtige?

- Was kann sie leisten, wo sind ihre Grenzen?

Dies ist eine Informationsveranstaltung der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener e.V.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Grunewaldstr. 82, 10823 *Berlin-Schöneberg* (U-Bahn-Station Eisenacherstraße, Ausgang Akazienstr.) in den Räumen der BIP (Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin)

Liebe BOP&P-Mitglieder,

es findet am 29.10.2015 unser Plenum statt.

Als Tagesordnung schlagen wir vor:

1.    Begrüßung
2.    Wahl einer ProtokollantIn und VersammlungsleiterIn
3.    Unsere Gruppen, wie läuft’s?
4.    Journalgruppe
5.    Weihnachtsfest?
6.    Themennachmittag Vorrausverfügungen
7.    Verschiedenes

Das Plenum findet statt
am Donnerstag, den 29.Oktober 2015 um 19:30 Uhr
in den Räumen der BIP (Beschwerde und Informationsstelle Psychiatrie Berlin),
in der Grunewaldstr. 82 in 10823 Berlin (U-Bahnhof Eisenacher Str., Ausgang Akazienstr.)

Diese Broschüre wurde gemeinsam erarbeitet von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP), dem Angehörigen Verband psychisch Kranker - Landesverband Berlin e.V. (ApK), der Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin (BIP) und der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener e.V. (BOP&P)

Vorwort der Redaktionsgruppe

Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es die Rechtliche Betreuung, die an Stelle der Vormundschaft für Erwachsene getreten ist. Die Rechtliche Betreuung ist nicht als Entmündigung, sondern als Unterstützung der betreuten Personen gedacht. Das Selbstbestimmungsrecht soll geachtet, die Wünsche der Betreuten möglichst umgesetzt werden.

In der Praxis kommt es dennoch immer wieder zu Unklarheiten und Konflikten zwischen den Betreuten, ihren Angehörigen und den Rechtlichen BetreuerInnen. Dabei hat sich gezeigt, dass es oft an Aufklärung über die Aufgaben, Ziele, den Umfang und Ablauf einer Rechtlichen Betreuung mangelt.

Liebe Mitglieder und FreundInnen von BOP&P,

am 3.10. ab 16 Uhr feiern wír unser Herbstfest.
Bitte gute Laune, ein paar Ideen, etc., mitbringen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir feiern in den Räumen der BIP (Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie in Berlin),
Grunewaldstraße 82, 10823 Berlin-Schöneberg (U-Bahn-Station Eisenacherstraße, Ausgang Akazienstr.)     ·  Lageplan

Bis dann,
Martina. Andreas und Reinhard
für den Vorstand von BOP&P e.V.